von Judith Weidermann

Deutschkurs für Mütter

(jw) Für Mütter aus anderen Herkunftsländern startet am Donnerstag, 7. Juni, ein Deutschkurs im Bergwaldzentrum in Hohenwettersbach-Bergwald. Das Alter der Kinder bzw. der Mütter spielt dabei keine Rolle; auch nicht, wie lange die Frauen bereits in Deutschland leben.

Der Kurs findet immer donnerstags von 10.30 Uhr bis 12 Uhr im Bergwaldzentrum (Ökumenisches Gemeindezentrum Bergwald), Elsa-Brändtström-Str. 18, statt und ist kostenlos. Der Einstieg ist auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Weitere Informationen gibt gern: Rezida Vollmer-Khalfina (Leiterin Bergwaldzentrum), Telefon 0721 473121, elsabraendtstroemstrasse@evkgka.de

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von Judith Weidermann

Gut aufgestellt

Am 18. April 2018 fand die Wahl zur Mitarbeitervertretung (MAV) des Diakonischen Werks Karlsruhe statt. Erneut gewählt wurden die Mitglieder (v.l.) Tom Schreer, Alexander Brunner, Birgit Schwaer und Christoph Setzler (Foto jw). Neu dabei ist David Ostern (r.).

Die MAV vertritt die Belange aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes Karlsruhe. Sie ist u.a. Ansprechpartnerin für Probleme am Arbeitsplatz und hat Mitbestimmungsrechte bei allgemeinen, personellen sowie organisatorischen und sozialen Angelegenheiten (z.B. Einstellungen und Kündigungen oder Fragen der Arbeitssicherheit).

Alle MAV- Mitglieder freuen sich auf die bevorstehenden Aufgaben und auf eine gute Zusammenarbeit mit der Dienststellenleitung des Diakonischen Werks Karlsruhe.

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von Judith Weidermann

Unterwegs für Arista

(jw) Eine gute Woche lang, von 12. bis 21. Mai, ist der Gentlemen Club Baden um den Karlsruher Fotografen Jürgen Schurr (Foto: Privat) unterwegs durch Großbritannien, um im Rahmen der Benefiz-Ralley "Knights of the Island" Spenden für das Ettlinger Hospiz Arista einzuwerben. Die Tour führt von Brüssel über England, Wales und Schottland ca. 3500 km durch das Vereinigte Königreich. Als Gefährt dient ein VW Golf Variant, Baujahr 1998!

Im Rahmen der Rallye wurden von allen Teams bereits im Vorfeld Spendengelder für einen guten Zweck gesammelt - und auch während der Tour dreht sich die Spendentrommel weiter. Das Team Gentlemen Club Baden unterstützt dabei zu 100 % das Hospiz Arista in Ettlingen. Im Nachgang sind Foto- und Filmaktionen von und mit den Teammitgliedern geplant, u.a. eine "After Rallye-Party" beim Fotoverein Lichtwert e.V. in Karlsruhe sowie eine Benefizveranstaltung bei Arista.

www.hospizfoerderverein.de

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von Judith Weidermann

Grundstück gesucht

(jw) Am 30. November 2018 wird das Gartenprojekt der Straßensozialarbeit im Diakonischen Werk Karlsruhe sein Kleingarten-Grundstück im Mittelbruchweg im Zuge des Bebauungsplans für den Bereich Stuttgarter Straße abgeben müssen. Die Streetworker sind derzeit gemeinsam mit dem Gartenbauamt und dem Liegenschaftsamt auf der Suche nach einem geeigneten Ersatzgrundstück. 

Die Straßensozialarbeit hat das rund 420 Quadratmeter große Grundstück in der Mittelbruchstraße seit 2009 gepachtet. Etwa 20 Klientinnen und Klienten pflegen und bewirtschaften es selbstständig, bauen Obst, Gemüse und Blumen an und verbringen einen Teil ihrer Freizeit dort (Foto: jw). „Ziel war und ist es, ein Projekt anzubieten, in das sich die Männer und Frauen aktiv und mit Spaß einbringen können, und das ein Stückweit eine attraktive Alternative zum Alkohol und eine Auszeit vom Alltag rund um den Werderplatz bietet“, erklären die Projektleiterinnen Gabriela Burdeti und Reinhild Deblui von der Straßensozialarbeit. Mit den Pächtern der umliegenden Gärten habe sich über die Jahre ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis entwickelt.

Das neue Grundstück sollte ähnlich groß wie das bisherige sein. Ideal sei die Lage innerhalb der Südstadt, aber auch andere – mit dem ÖPNV gut erreichbare – Stadtgebiete seien geeignet, so Reinhild Deblui.

Kontakt: Reinhild Deblui, Telefon 0721 91434719, deblui@dw-karlsruhe.de

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von Judith Weidermann

4. Mai bis 15. Juni: Demenz auf der Bühne

4. Mai bis 16. Juni 2018
PREMIERE am Freitag, 4. Mai 2018 (19.30 Uhr)
DU BIST MEINE MUTTER
von Joop Admiraal

Ein Stück übers Vergessen und Abschiednehmen!

Einmal die Woche, immer sonntags, besucht der Sohn seine an Demenz erkrankte Mutter im Pflegeheim. Er hilft ihr beim Anziehen, nimmt sie mit in die Sonne raus und redet mit ihr, versucht gemeinsame Erinnerungen lebendig werden zu lassen. Doch das Gespräch gerät immer wieder auf seltsame Pfade. Eben noch scheint alles ganz normal zu sein, dann weiß die Mutter nicht mehr, wo sie ist.

Der holländische Schauspieler Joop Admiraal nähert sich in seinem Stück dieser speziellen Mutter-Kind-Beziehung, versucht sie zu verstehen. Ganz sanft und mit großer Heiterkeit wird das Treffen zwischen Mutter und Sohn nachgezeichnet. Vor den Augen des Publikums verwandelt sich der Schauspieler Sven Djurovic in eine ältere Frau und spielt abwechselnd die Rollen des liebevoll sich kümmernden Sohnes und seiner lebensmüden Mutter.

Die Inszenierung von Erik Rastetter thematisiert auf unsentimentale und auch komödiantische Weise das Thema Demenz. Wie gehen Kinder mit ihren kranken Eltern um, welche Möglichkeiten des Umgangs miteinander gibt es, welche Chancen und welche Abgründe?

Als Joop Admiraal im Jahr 1981 Du bist meine Mutter am Werktheater in Amsterdam uraufführte und selbst spielte, ahnte keiner, dass dieses Einpersonenstück einen Siegeszug über alle Bühnen der Welt begann und seine Aktualität und Beliebtheit seit über dreißig Jahren unvermindert anhält. Es ist ein Stück über Traurigkeit, Hilflosigkeit und unendliche Liebe, das nachdenklich macht und auch zum Lachen über ein so ernstes Thema verführt.

Kooperationspartner in Karlsruhe ist das Diakonische Werk Karlsruhe.

Info + Tickets: Telefon 0721 83152970, info@das-sandkorn.de, www.reservix.de

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von Judith Weidermann

Aufenthaltsraum „A3“ eröffnet in der Südstadt

(jw) Nach dem Gemeinderatsbeschluss vom 24. April kann das in der Südstadt geplante Aufenthalts-, Beratungs- und Betreuungsangebot „A3“, in dem auch Alkoholkonsum erlaubt ist, umgesetzt werden. Männer und Frauen, die sich sonst tagsüber eher im Bereich des Werderplatzes aufgehalten und Alkohol getrunken haben, sollen hier tagesstrukturierende Beschäftigungsmöglichkeiten finden und bei Bedarf die Beratungs- und Hilfeangebote im Diakonischen Werk Karlsruhe bzw. die Vermittlung zu weiteren Diensten nutzen können. A3 stellt insofern eine Erweiterung des Arbeitsbereichs Streetwork im Diakonischen Werk dar, „nur mit dem Unterschied, dass hier eben – anders als in anderen Hilfe-Einrichtungen – auch das mitgebrachte Bier oder der Wein getrunken werden dürfen“, erläutert Direktor Wolfgang Stoll das niederschwellige Konzept. „Unsere Sozialarbeiter sind während der gesamten Öffnungszeiten anwesend und gewährleisten einen ungestörten Aufenthalt.“

Ziel von A3 sei es nicht, Menschen von anderen Plätzen und aus anderen Stadtteilen in der Südstadt zu versammeln, sondern denjenigen, die sich dort bereits aufhalten, eine Perspektive zur aktiven Gestaltung ihres Alltags zu geben. Beispielsweise werden sich Klienten bereits am nun beginnenden Umbau der Räumlichkeiten beteiligen und später u.a. im Straßenreinigungs-Team der Streetworker mitarbeiten können.

Es komme nun auf ein gut geplantes Zusammenspiel der sozial- mit den ordnungspolitischen Maßnahmen an, betont Stoll: „Sinnvollerweise sollte das geplante Alkoholverbot für den Werderplatz erst dann in Kraft treten, wenn A3 bereits eine gewisse Zeit in Betrieb ist; dadurch entsteht quasi ein zusätzlicher Anreiz für die Leute, dieses Angebot dann auch tatsächlich wahrzunehmen.“ 

A3 wird voraussichtlich im Sommer 2018 eröffnet. Es ist eine von mehreren Maßnahmen, die von der AG Werderplatz gemeinsam entwickelt wurden, um die dortige Situation nachhaltig zu entspannen. Die tägliche Öffnungszeit beträgt sechs Stunden (später Vor- bis zum Nachmittag), „mehr können wir aktuell mit den uns zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen nicht realisieren“, so Anita Beneta, Bereichsleitung Soziale Arbeit im Diakonischen Werk. „Das Konzept ist zwar nicht ganz neu, aber in dieser Form einzigartig in Baden-Württemberg“, so Wolfgang Stoll. A3 sei ein hochspannendes soziales Projekt, nicht zuletzt deshalb, weil bei seiner Umsetzung Grenzen überschritten würden – auch politische – die gewöhnlich nicht überschritten werden dürften. 

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von Judith Weidermann

BEM-Verfahren für Mitarbeitende verabschiedet

(jw) Im Diakonischen Werk Karlsruhe ist die Vereinbarung über das Verfahren zum Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement, kurz BEM, für alle Mitarbeitenden in Kraft getreten. Eine entsprechende Dienstvereinbarung unterschrieben am 18. April der Direktor des Diakonischen Werks Pfarrer Wolfgang Stoll (Foto (jw): links) und Tom Schreer, Vorsitzender der Mitarbeitendenvertretung.

Im BEM-Verfahren sind Vorgehen und Maßnahmen festgehalten, die helfen sollen, Mitarbeitenden nach längerem Dienstausfall wegen Krankheit den Wiedereinstieg zu erleichtern - und einem möglichen erneuten krankheitsbedingten Arbeitsausfall gemeinsam vorzubeugen. Die Teilnahme am BEM-Verfahren ist für die betroffenen Mitarbeitenden freiwillig.

Zufrieden mit der neuen Dienstvereinbarung zum BEM-Verfahren: (v.l.) Wolfgang Stoll und Silke Morlok-Wiegele (Vertreter Dienststellenleitung)
sowie Christoph Setzler, Alexander Brunner und Tom Schreer (Vertreter MAV).

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von Judith Weidermann

Wie perfekt muss Leben sein?

(jw) Im Rahmen der „Woche für das Leben“ war die Schwangeren- und Familienberatung des Diakonischen Werks Karlsruhe am 18. April mit einem Infostand in der Elisabeth-Selbert- Berufsschule in Karlsruhe präsent (Fotos: jw). Thema der Aktionswoche war in diesem Jahr der unter dem Motto „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“ subsumierte Komplex Pränataldiagnostik. Gemeinsam mit Kolleginnen weiterer Karlsruher Familienberatungsstellen, einer Hebamme und einer Gynäkologin sowie mit Unterstützung des Kollegiums der Schule beantworteten Ursula Kunz und Silke Burkhardt-Diem die Fragen der Jugendlichen, jungen Frauen und Männer und informierten rund um Schwangerschaft, Geburt, Hilfeangebote usw.

Mit herausfordernden Fragen und Thesen an Infotafeln wie „Wenn ich erfahre, dass mein Kind behindert ist, bekomme ich es trotzdem.“ oder „Ein behindertes Kind – das muss doch heutzutage nicht mehr sein.“ regten die Beraterinnen die Schülerinnen und Schüler zur Diskussion an. „Wir waren angenehm überascht, wie groß doch die Bereitschaft der jungen Leute – auch der Jungs – war, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen“,  bemerkt Ursula Kunz. Und dass die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler moderner pränataler Diagnostik oder der Option, ein behindertes Baby abzutreiben zu lassen, eher kritisch gegenüberstand.

Der Aktionstag wollte neben dem Impuls-Setzen vor allem der Information dienen, so die Sozialpädagogin: Junge Männer und Frauen sollen wissen, an wen sie sich im Falle einer Schwangerschaft wenden können, wenn sie Fragen haben, Beratung oder Hilfe brauchen.

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von Judith Weidermann

"Centspenden" - viele schaffen mehr

(VB) Im Jahr 2014 führte die Volksbank Ettlingen eG auf Initiative der Mitarbeitenden die sogenannte "Centspende" ein. Auf freiwilliger Basis hat jeder Mitarbeitende die Möglichkeit, seine monatliche Gehaltszahlung auf den nächsten Euro abrunden zu lassen. Die Centbeträge werden angesammelt und einem gemeinnützigen Zweck gespendet. So kam bis heute insgesamt eine stolze Spendensumme in Höhe von 4.000 Euro zusammen. "Ich war von der Idee sofort begeistert und freue mich über die große Beteiligung unter unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern," so Wolfram Trinks, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Ettlingen eG.

2.000 Euro gingen an das Diakonische Werk Karlsruhe, zur Unterstützung des Kinderhospizdienstes im Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Bei der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung von Kindern und Jugendlichen steht das Leben einer Familie komplett auf dem Kopf. Die Botschaft der Kinderhospizarbeit für die betroffenen Familien ist, dass sie den schweren Weg nicht allein gehen müssen. Hier kann auf die Unterstützung haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitender, aber auch von Spendern und Förderern vertraut werden. Jelena Kuhar Papesa (Diakonisches Werk Karlsruhe) betonte die Wichtigkeit und die große Bedeutung dieser Spende für den Kinderhospizdienst. Allen Spendern sprach sie ihren Dank für diese großzügige Unterstützung aus.

Mit weiteren 2.000 Euro wurde die Stiftung "Lernen", eine Unterstiftung der Ettlinger Bürgerstiftung, bedacht. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Bildung und Ausbildung von Kindern im vorschulischen Bereich.

Trinks sprach allen, die sich hier so stark engagieren, sein Kompliment und seinen Dank aus. Hier könne sicher noch viel Gutes erreicht werden. Sein Appell geht an alle Unternehmen, darüber nachzudenken, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit der Centspende anzubieten, denn: Ein kleiner Beitrag jedes Einzelnen kann in der Gesellschaft Großes bewegen - getreu dem genossenschaftlichen Motto: "Viele schaffen mehr."

Foto: Volksbank Ettlingen

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von Judith Weidermann

Antirassismustraining im Evang. Migrations Centrum

(jw) In unserem Alltag – in persönlichen Gesprächen und in den Medien – werden wir immer wieder mit abwertenden und menschenfeindlichen Parolen konfrontiert. Wer sich für Geflüchtete und für eine vielfältige Gesellschaft einsetzt, ist zunehmend gezwungen, sich zu rechtfertigen.

Beim nächsten Ehrenamtsabend im Evangelischen Migrations Centrum können sich Besucher/-innen kritisch mit den Themen Rassismus und Menschenfeindlichkeit auseinandersetzen, Anti-Rassismus-Theorien reflektieren und sich so für den Einsatz für eine friedliche und offene Gesellschaft stärken. Referentin ist Franziska Vorländer vom Netzwerk für die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen in der Evangelischen Jugend Baden.

Termin: Donnerstag, 26. April, 18 bis 20 Uhr

Ort: Ev. Migrations Centrum, Bilfinger Str. 5, Karlsruhe-Durlach

Der Eintritt ist frei. 

Infos: www.emc-karlsruhe.de

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